Friedrich – Ebert – Stiftung – Agenda 2010 – Bilanz und Perspektive

Friedrich – Ebert – Stiftung – Agenda 2010 – Bilanz und Perspektive

Vor 10 Jahren stellte Bundeskanzler Gerhard Schröder die Agenda 2010 als das umfangreichste Reformprogramm der rot-grünen Bundesregierung vor. Die damit verbundenen massiven Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und darüber hinaus provozierten heftige Auseinandersetzungen auf allen gesellschaftspolitischen Ebenen. Heute sehen viele in ihr einen Grundstein für Deutschlands guten Weg durch die Krise.

 

Die Einführung von Hartz – IV durch Gerhard Schröder – Regierungserklärung zur Agenda 2010

Ist die Agenda 2010 der große Wurf? Oder nur ein kleiner Schritt? Ist sie der richtige Weg in die Zukunft oder eine Sackgasse, die zu mehr sozialer Ungerechtigkeit führt? Kaum eine Reform der letzten Jahre hat zu so heftigen Auseinandersetzungen und Missklängen geführt. Die SPD steht vor einer Zerreißprobe. Allein im Jahr 2003 verlassen 100.000 Mitglieder die Partei.

Bundeskanzler Gerhard Schröder setzt die Reform trotzdem durch. Rückendeckung erhält er durch die Sonderparteitage der SPD und der Grünen, bei denen weit über 80 Prozent für die Neuerungen stimmen.

Die Agenda 2010, die das deutsche Sozialsystem und den Arbeitsmarkt umformieren soll, wird von CDU und CSU aktiv mit gestaltet und in großen Teilen unterstützt. Die Reform erfasst neben den Bereichen Arbeit und Soziales auch die Gebiete Wirtschaft, Bildung, Steuern, Familie und Gesundheit.

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