„Parteien sind doch alle gleich“: Der Bürgerprotest geht neue Wege

„Parteien sind doch alle gleich“: Der Bürgerprotest geht neue Wege

 17.09.13

„Es ist nicht alles alternativlos“

Bei der Bundestagswahl 2009 machten 634.385 Wähler ihre Zweitstimme ungültig. Damit drückten 1,4 Prozent der Wahlberechtigten ihren Unmut über die bestehende Parteienlandschaft aus. Noch einmal zur Verdeutlichung: Diese Menschen sind keine Nichtwähler, sie machten sich auf den Weg zur Wahlurne, fanden auf dem Stimmzettel aber keine wählbare Partei.

Große Teile der Gesellschaft haben sich enttäuscht von der Politik abgewendet. 27,5 Prozent der Wahlberechtigten gingen bei der Wahl 2009 nicht wählen – machten von ihrem Wahlrecht also keinen Gebrauch. In Stuttgart hat sich nun eine Initiative gegründet, die ebenfalls enttäuscht von den politischen Parteien ist, die aber ihren Protest aktiv gestaltet: Die gläserne Urne.

Die Aktivisten gründeten ihre Initiative vor der Stuttgarter Oberbürgermeister-Wahl 2012. Sie betreiben einen „aktiven Wahlboykott“, wie Alex Pfizenmayer, ein Sprecher der Gruppe, im Gespräch mit RTLaktuell.de erläutert. Die Macher der gläsernen Urne lassen sich die Wahlbenachrichtigungen anderer enttäuschter Bürger zuschicken und platzieren sie in einer gläsernen Urne, die am Wahlsonntag im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart aufgestellt wird.

Weiterlesen bei RTL – Meine Wahl:

http://www.rtl.de/cms/news/meine-wahl/news/parteien-sind-doch-alle-gleich-der-buergerprotest-geht-neue-wege-32579-b9d0-56-1632685.html

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