Wie hoch ist der Preis der Wahrheit – Wahrheitssuche oder Verrat?

ZDF – „Sonntags“ vom 03. November 2013, 9:00 Uhr, u. A. mit Inge Hannemann

Wie hoch ist der Preis der Wahrheit? – Wahrheitssuche oder Verrat?

Spätestens durch den ehemaligen NSA- Mitarbeiter Edward Snowdon sind sie in aller Munde- die Menschen, dieGeheimnisse preisgeben und Fehler öffentlich machen – die sogenannten Whistleblower.

 

Whistleblower am Arbeitsplatz droht Jobverlust

Doch Whistleblowing muss nicht immer so spektakulär wie in einem Agentenkrimi sein. Auch in Deutschland werden Missstände von Behörden oder Firmen von Mitarbeitern öffentlich gemacht – stets mit dem Risiko, dass die Whistleblower ihren Job verlieren. So etwa Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann. Sie wurde als „Hartz-IV-Rebellin“ bekannt, weil sie sich öffentlich über die Missstände im Hartz-IV-System geäußert hat.

Sie hat sich geweigert, Hart-IV-Empfängern die Leistungen zu kürzen, wenn diese Jobs nicht annehmen wollten. In einem offenen Brief hat sie die Bundesagentur für Arbeit kritisiert. Diese sei für „Tote, Geschädigte und geschändete Hartz-IV-Bezieher“ verantwortlich. Ihre Arbeitgeber reagierten prompt: Sie wurde suspendiert. Vor dem Hamburger Arbeitsgericht scheiterte ihre Klage gegen ihre Suspendierung.

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2 Kommentare zu “Wie hoch ist der Preis der Wahrheit – Wahrheitssuche oder Verrat?

  1. Domhardt sagt:

    Es ist wohl überall so, die, die Wahrheit sagen oder sich gegen Unrecht auflehnen, werden sofort in das Fadenkreuz geraten. Auch mir ist das jetzt passiert.

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