In Deutschland leben Whistleblower gefährlich

In Deutschland leben Whistleblower gefährlich

Sogenannte Whistleblower leben in Deutschland gefährlich. Ein Ranking von Transparency International bescheinigt der Bundesrepublik einen unzureichenden Schutz für die Hinweisgeber auf Korruption und Fehlverhalten. Denn wer Missstände im eigenen Unternehmen öffentlich macht, verliert häufig den Job.

 

Inge Hannemann, die im Frühjahr 2013 Missstände bei der Betreuung von Hartz-IV-Empfängern durch die Arbeitsagentur im Jobcenter Hamburg-Altona aufdeckte, konnte sich ein Jahr auf ihr öffentliches „Auspacken“ vorbereiten. Guido Strack stand 2002 nach seinen Enthüllungen über Fehlverhalten bei der EU-Kommission dagegen alleine da. Strack gründete 2006 das Whistleblower-Netzwerk. Die Organisation fordert nun von CDU/CSU und SPD, bei den laufenden Koalitionsverhandlungen ein eigenes Whistleblower-Schutzgesetz für Deutschland verbindlich festzuschreiben. Doch auch die Medien, die von den Berichten der Whistleblower profitieren, haben eine besondere Verantwortung.

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