In der Armutsspirale

In der Armutsspirale

Alarmierender Report: Ganze Regionen veröden, rasant wachsende Kluft zwischen Elend und Wohlstand, soziale Zerrissenheit hat dramatisch zugenommen

Von Michael Merz
Noch im März verkündete die Bundesregierung, die Schere zwischen Arm und Reich schließe sich im Land. Doch dies war Schönfärberei, begründet mit veraltetem Datenmaterial. Stattdessen hat die Armut ein neues Rekordhoch erreicht. »Sämtliche positiven Trends aus den letzten Jahren sind zum Stillstand gekommen oder haben sich gedreht«, sagte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, anläßlich der Vorstellung des Armutsberichts 2013 am Donnerstag in Berlin.
Jeder siebte Mensch lebt an oder unter der Armutsgrenze. Seit 2006 der erste Bericht dieser Art vorgelegt wurde, hat die Not kontinuierlich zugenommen. Die Quote liegt nun durchschnittlich bei 15,2 Prozent. Und die Kluft zwischen Wohlstand und Elend wächst stetig. Während im Bayerischen Oberland nur 8,1 Prozent der Menschen als arm gelten, sind es in Vorpommern ganze 25,5 Prozent. Der Abstand zwischen dem Bundesland mit der geringsten Armutsquote, Baden-Württemberg (11,1 Prozent), und dem mit der höchsten, Bremen (23,1 Prozent), hat sich weiter vergrößert. »Deutschland war noch nie so gespalten wie heute, ganze Regionen befinden sich in einer Armutsspirale«, so Schneider.
Weiterlesen in der jungen Welt vom 20.12.2013

http://www.jungewelt.de/2013/12-20/024.php

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