„Rente statt Hartz IV – Wie Arbeitslose in den Ruhestand gezwungen werden.“

„Rente statt Hartz IV – Wie Arbeitslose in den Ruhestand gezwungen werden.“

MDR – Exakt vom 22.01.2014

http://www.mdr.de/exakt/verteilseite458.html

Die Zahl liest sich gut, erst recht wenn man sich die Lage in vielen  Nachbarländern anschaut. Deutschland hat gerade mal 2,95 Millionen Arbeitslose. Das ist vergleichsweise wenig und klar darüber können wir uns freuen.

Aber diese Statistik ist schlicht und ergreifend bereinigt. Bereinigt von älteren Menschen, die lange keinen Job mehr gefunden haben.  Statt sie zu fördern oder zu schulen, werden sie einfach in Rente geschickt, ob sie wollen oder nicht. Zwangsverrentung, eines der Themen am Mittwoch in Exakt.

Weiterer Beitrag:

Krumme Geschäfte mit Fördermitteln – Wie mit Weiterbildungen Kasse gemacht wurde.

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2 Kommentare zu “„Rente statt Hartz IV – Wie Arbeitslose in den Ruhestand gezwungen werden.“

  1. K.-M. Lüttgen sagt:

    Es gibt keine „Arbeitslosen“ sondern Erwerbslose.
    Arbeit hat man täglich genug gegen dieses menschenunwürdige Hartz System, deren Erfinder Verbrechen am deutschen Volk damit legitimieren und dabei selbst die unantastbare Menschenwürde mit Füßen treten.
    Würde es nur „Erwerbslose“ treffen, ginge es ja noch, aber auch Kinder und Rentner sind davon betroffen.
    Anstatt die Armut und Lebensbedingungen zu verbessern, pumpt man lieber Steuergelder in die Banken, damit Anleger und Spekulanten keine Verluste erleiden.
    Das ganze umschreibt man dann als „EURO-Krise“
    Aktuelles Beispiel Deutsche Bank, die der Chinesischen Führungsriege dabei half, milliarden und billionen ins Ausland zu schaffen …

  2. Aufgewachter sagt:

    Leute, dann wehrt Euch doch auch mal! Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

    Erwerbsloser schreibt Bewerbung, wie es ihm vom Jobcenter befohlen wurde

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    soeben erhalte ich von meinem Jobcenter einen Stelleninformationsvorschlag mit dem Zwang per Rechtsfolgenbelehrung mich bei Ihnen bewerben zu müssen, damit ich keine Leistungskürzung per Sanktionsbescheid erhalte.

    Hiermit entschuldige ich mich bei Ihnen für diese Unannehmlichkeit.

    Bitte teilen Sie meiner Fallmanagerin und meinem Rechtsanwalt innerhalb von drei Werktagen mit, ob Sie von dieser angebotenen Form der Zwangsarbeit profitieren wollen oder nicht, damit ggfs. mein Rechtsanwalt beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßbourg meine Rechte als freier Mensch gegenüber Ihrer Firma einfordern kann.

    Ich weise Sie schon jetzt darauf hin, daß vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßbourg erhebliche Kosten entstehen können. Für die eventuelle Übernahme entsprechender Gerichts- und Anwaltskosten erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Jobcenter.

    Die aktuellen Gebühren- und Kostensätze des EUGH entnehmen Sie bitte hier

    Sollten Sie von dem o.g. Angebot keine Verwendung machen, so betrachten Sie bitte dieses Schreiben als gegenstandslos.

    Mit freundlichen Grüßen
    -Der Aufgewachte-

    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/04/24/erwerbsloser-schreibt-bewerbung-wie-es-ihm-vom-jobcenter-befohlen-wurde/

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