Würdelosigkeit quasi per Gesetz

Würdelosigkeit quasi per Gesetz

(I. Hannemann) Eine Beamtin der Bundesagentur für Arbeit, inzwischen in Rente, berichtet von ihren Erfahrungen und Gedanken zu Hartz IV und deren Umsetzung. Schonungslos, ehrlich und direkt spricht sie die Problematiken an, die bis heute bestehen. So sind bis heute keine Änderungen im Konstrukt der Agenda 2010 zu erkennen. Es scheint, als würde die Ignoranz auf vielen Seiten die herrschende Gewalt sein. Eine Ignoranz, die den Sozialstaat zum Erziehungsstaat mutiert hat werden lassen. Eine Ignoranz, die das höchste Gut der Menschenwürde in den Gully versenkt und eine Ignoranz, welche den mündigen Bürger die Selbstfähigkeit zur Entscheidung entzieht.

Reblogged von gedankenfrei.wordpress.com

“Sie haben angedeutet, dass Sie zahllose schlechte Erfahrungen seit der Einführung von Hartz IV gemacht haben?” Frau K. sagt heftig: “Nein, ich mache nicht zahllose, ich mache vor allem eine grundsätzliche, hässliche Erfahrung, und das ist die der Würdelosigkeit. Die ist quasi schon per Gesetz so angelegt und zusätzlich wird sie dann noch durch schlecht qualifizierte Kollegen verschärft. Dem Arbeitslosen ist seine Würde aberkannt worden …“ (…)

Mehr dazu unter: gedankenfrei

noch 4126 Wörter …

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