Bundesagentur für Arbeit – Weg mit dem Störenfried

Bundesagentur für Arbeit – Weg mit dem Störenfried

Von Hanning Voigts

Die Bundesagentur für Arbeit wirft einen jungen Mann raus, weil er sie in einem Blog kritisiert hat. Statt im Sommer seinen Abschluss in den Händen zu halten, ist der 22-Jährige nun selbst arbeitslos.

Eins kann man über Marcel Kallwass in jedem Fall sagen: Er ist eine Ausnahme. Einen Fall wie ihn, sagt eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit, habe es bisher noch nie gegeben. Es sei das erste Mal, dass man einem Angestellten im dualen Studium fristlos kündige. Aber so, sagt die Sprecherin, sei es eben überall: Eine Entlassung sei das letzte Mittel, „wenn man mit Abmahnungen und Aussprachen nicht weiterkommt.“

Es ist eine merkwürdige Geschichte, die dieser Tage durch die Foren von Arbeitslosen-Initiativen und Hartz-IV-Kritikern geistert. Seit Herbst 2011 hatte der heute 22-jährige Marcel Kallwass aus dem schwäbischen Giengen an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) studiert. Die 2006 gegründete Fachhochschule mit Sitz in Mannheim bildet den Nachwuchs der Behörde aus, ihre Praxisphasen absolvieren die Studierenden in Jobcentern und Arbeitsämtern. Er habe einen sozialen Beruf erlernen, Arbeitslosen helfen wollen, erinnert sich Kallwass. Erst im Laufe der Zeit habe er gesehen, „wie es in der Praxis abgeht.“

Weiterlesen in der Frankfurter Rundschau vom 31.01.2014

http://www.fr-online.de/politik/bundesagentur-fuer-arbeit-weg-mit-dem-stoerenfried,1472596,26053068.html

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